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Akupunktursprechstunde, ein kurzer Leitfaden
Die Ursprünge der Akupunktur reichen bis 10.000 v. Chr. zurück, als man begann, mit Steinnadeln Schmerzen zu lindern. An Tieren wird die Akupunktur bereits seit 3500 Jahren durchgeführt.
Akupunktur lässt sich vielfältig einsetzen, z.B. bei Schmerzen durch Gelenksentzündungen oder chronischen Gelenksveränderungen, Schmerzen der Muskulatur, chronischen Erkrankungen des Atmungsapparates, Hautkrankheiten (z.B. Allergien), Störungen des Hormonhaushaltes, der Verdauung, im Bereich der Fortpflanzung und auch bei Verhaltensproblemen.
  Ihr Besuch bei uns
Wichtig ist uns, bei Bedarf, eine vorherige schulmedizinische Untersuchung und Diagnostik (Röntgen, Labor etc.). Es ist zum Beispiel durchaus möglich, dass das Problem Ihres Tieres chirurgisch angegangen werden muss. Auch ist eine Kombination von Schulmedizin und Akupunktur oft eine wirkungsvolle Ergänzung und widerspricht sich durchaus nicht.
Ihr erster Besuch bei uns wird in der Regel 1,5 h dauern, inklusive Akupunktur. Diese Zeit wird benötigt, um die komplette Vorgeschichte (inkl. vorhandene Röntgenbilder oder Laboruntersuchungen) Ihres Tieres zu besprechen. Wir werden dabei auf die Krankengeschichte, die mentale Situation sowie auch auf die Lebensgewohnheiten und Eigenschaften Ihres Schützlings eingehen. Danach erfolgt ein tierärztlicher Allgemeinuntersuch und darauf folgt die Untersuchung nach den Prinzipien der chinesischen Medizin.
Das setzen der Nadeln an den Akupunkturpunkten kann für Ihr Tier im ersten Moment durchaus unangenehm oder leicht schmerzhaft sein. Eine Entspannung tritt aber in den allermeisten Fällen wenige Minuten danach ein. Viele Tiere schlafen dann während der Akupunktursitzung.
Wir möchten sie auch darauf hinweisen, dass es nach der Anwendung der Akupunktur zu einer Erstverschlimmerung wie bei der Homöopathie kommen kann, welche aber nach wenigen Tagen abklingt.
Die Akupunktur lässt sich sehr gut mit weiteren Therapieformen, wie Phytotherapie, Physiotherapie, Osteopathie, chinesische Kräuterheilkunde und natürlich auch mit der Schulmedizin kombinieren.
 
   
 
Zentrum für komplementäre Tiermedizin
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